Michael Dahms wrote:
> Birgit Bucher wrote:
>>
>> Auf dem Weg zum Tempel der Rahja hält Randirion Ausschau nach einem
>> Straßenhändler, bei dem oder der er eine Gabe für die Heitere Göttin
>> erstehen kann; einen Strauß Blumen, wenn möglich gar Rosen, oder
>> etwas Konfekt oder anderes Zuckerwerk, das er zur Ewigen Feier im
>> Haus der Göttin als Gastgeschenk mitbringen kann.
>
> An einer Ecke steht ein kleines Wägelchen, an dem Kräuter verkauft
> werden. Der blaue Lavendel duftet wirklich wunderbar.
Ohne zu zögern erwirbt der Cavalliere einen ordentlichen Strauß des
violettblühenden Duftkrautes und zahlt den verlangten Preis.
>> Man sieht dem Cavalliere die stille Freude nicht an, die er bei dem
>> Gedanken empfindet, das Heiligtum der Schönen Göttin, wenn auch wohl
>> nur für wenige Momente, aufzusuchen. Gelte es nicht, eine
>> bedrohliche Seuche von den Bewohnern der Stadt abzuwenden, so würde
>> er mit Vergnügen hier verweilen, um eine gewisse Ausgeglichenheit
>> und Harmonie wiederzuerlangen, die es ihm ermöglicht, so manche
>> schmerzliche Erfahrung wie die der letzten Zeit mit heiterer
>> Gelassenheit zu ertragen. So nähert er sich dem Einlaß zum Tempel,
>> um diesen zu betreten.
>
> Durch eine oben abgerundete Tür betreten die drei Besucher einen
> karminroten Raum, dessen lichtblaue Decke sich zur Nordwand hin nach
> oben wölbt. Im rechten und linken Teil der Nordwand befinden sich
> Durchgänge, die durch Vorhänge verschlossen sind. In der Mitte des
> Raumes steht auf einem Podest eine silberne Schale, schräg dahinter
> steht eine junge, in orangefarbene durchscheinende, aber nicht
> wirklich durchsichtige gewänder gehüllt junge Frau und lächelt die
> Ankommenden freundlich an. Sie wirft einen kurzen Blick auf die
> Schale, dann schaut sie wieder zu den Ankommenden.
Mit einem "Rahja zum Gruße, erwürdige Lehrerin der Freude", erbietet
Randirion seinen Gruß mit einer gebührenden Verbeugung und hält nach der
Farbe der Borte an der Gewandung der jungen Frau Ausschau. Er erwidert
das Lächeln, während er sich der Silberschale nähert, den Lavendelstrauß
mit einen Dukaten in die Opferschale legt und respektvoll auf eine
Anrede wartet.
Birgit
|