Birgit Bucher wrote:
>
> Auf dem Weg zum Tempel der Rahja hält Randirion Ausschau nach einem
> Straßenhändler, bei dem oder der er eine Gabe für die Heitere Göttin
> erstehen kann; einen Strauß Blumen, wenn möglich gar Rosen, oder etwas
> Konfekt oder anderes Zuckerwerk, das er zur Ewigen Feier im Haus der
> Göttin als Gastgeschenk mitbringen kann.
An einer Ecke steht ein kleines Wägelchen, an dem Kräuter verkauft
werden. Der blaue Lavendel duftet wirklich wunderbar.
> Man sieht dem Cavalliere die stille Freude nicht an, die er bei dem
> Gedanken empfindet, das Heiligtum der Schönen Göttin, wenn auch wohl nur
> für wenige Momente, aufzusuchen. Gelte es nicht, eine bedrohliche Seuche
> von den Bewohnern der Stadt abzuwenden, so würde er mit Vergnügen hier
> verweilen, um eine gewisse Ausgeglichenheit und Harmonie
> wiederzuerlangen, die es ihm ermöglicht, so manche schmerzliche
> Erfahrung wie die der letzten Zeit mit heiterer Gelassenheit zu
> ertragen. So nähert er sich dem Einlaß zum Tempel, um diesen zu
> betreten.
Durch eine oben abgerundete Tür betreten die drei Besucher einen
karminroten Raum, dessen lichtblaue Decke sich zur Nordwand hin nach
oben wölbt. Im rechten und linken Teil der Nordwand befinden sich
Durchgänge, die durch Vorhänge verschlossen sind. In der Mitte des
Raumes steht auf einem Podest eine silberne Schale, schräg dahinter
steht eine junge, in orangefarbene durchscheinende, aber nicht wirklich
durchsichtige gewänder gehüllt junge Frau und lächelt die Ankommenden
freundlich an. Sie wirft einen kurzen Blick auf die Schale, dann schaut
sie wieder zu den Ankommenden.
Michael Dahms
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