Michael Dahms wrote:
>
> Der Tempel der Rahja ist nicht zu verfehlen. Er entspricht in seiner
> Bauweise ganz dem üblichen Stil des Kultes. Das langgestreckte
> unregelmäßig geformte Bauwerk aus rosafarbenem Marmor liegt in der
> Mitte eines mit zahlreichen Bäumen und Büschen bestandenen Parks. Am
> äußeren Rand des Parkgeländes wird der Tempelbereich von einem
> eisernen Zaun umschlossen. Seine Stäbe sind an ihren Spitzen mit
> verziehrungen aus dem Symbolschatz des Rahjakultes versehen.
Auf dem Weg zum Tempel der Rahja hält Randirion Ausschau nach einem
Straßenhändler, bei dem oder der er eine Gabe für die Heitere Göttin
erstehen kann; einen Strauß Blumen, wenn möglich gar Rosen, oder etwas
Konfekt oder anderes Zuckerwerk, das er zur Ewigen Feier im Haus der
Göttin als Gastgeschenk mitbringen kann.
> Randirion, Celissa und Shantalia können den Tempelbereich durch das
> offebnn stehende große Tor an der Hauptstraße betreten. Vom Tor aus
> führt ein Fußweg zum Südteil des Tempelbaus, dessen Mauern sich
> kuppelgleich emporwölben. Im Moment ist weder auf dem Fußweg noch im
> Park jemand zu sehen.
Man sieht dem Cavalliere die stille Freude nicht an, die er bei dem
Gedanken empfindet, das Heiligtum der Schönen Göttin, wenn auch wohl nur
für wenige Momente, aufzusuchen. Gelte es nicht, eine bedrohliche Seuche
von den Bewohnern der Stadt abzuwenden, so würde er mit Vergnügen hier
verweilen, um eine gewisse Ausgeglichenheit und Harmonie
wiederzuerlangen, die es ihm ermöglicht, so manche schmerzliche
Erfahrung wie die der letzten Zeit mit heiterer Gelassenheit zu
ertragen. So nähert er sich dem Einlaß zum Tempel, um diesen zu
betreten.
Birgit
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